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Tagesgeld

Eine der attraktivsten und flexibelsten Geldanlage-Möglichkeiten

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Achtet man auf die Werbekampagnen in Funk und Fernsehen, fällt einem unweigerlich auf, dass "Tagesgeld" mit zu den am häufigsten umworbenen Produkten zählt. Woran aber liegt das eigentlich genau? Was macht Tagesgeld so interessant? Und was ist Tagesgeld eigentlich ganz genau?

Als Tagesgeld werden, ganz grundsätzlich, Gelder bezeichnet, die am "Markt für Tagesgeld", auch "Tagesgeldmarkt" genannt, gehandelt werden. Ursprünglich handelte es sich bei diesem Markt um einen reinen Interbankenmarkt, der eingeführt wurde, damit Banken sich gegenseitig Gelder verleihen können. Wenn eine Bank, meist am Ende des Geschäftstages, feststellt, dass sie nur noch geringe, liquide Mittel hat, dann müsste sie sich eigentlich Geld von der jeweiligen Zentralbank, in Europa der EZB, leihen. Für dieses Geld werden der Bank aber natürlich Zinsen in Rechnung gestellt - der Zinssatz ist der EURIBOR (European Interbank offered Rate).

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*Bitte beachten Sie zu den jeweiligen Top Angeboten die konkreten Informationen auf den Webseiten der Anbieter. Unseren Tagesgeldvergleich mit weiteren Top-Tarifen finden Sie hier.

Wenn die Banken sich nun allerdings gegenseitig Gelder verleihen, dann haben sie in der Regel Zinssätze, die leicht unter dem EURIBOR liegen - für die Banken ein durchaus lohnendes Geschäft. Da diese Gelder meist nur über Nacht, maximal aber für wenige Tage, benötigt werden, bezeichnet man sie als "Tagesgeld". Gerade bei Unternehmen können solche Fälle schnell eintreten, da man den Zahlungseingang nicht genau vorhersehen kann. Um diese Zeitspanne zu überbrücken, werden Tagesgelder verwendet, die einen Tag später mit dem vereinbarten Zins zurückgezahlt werden. Das Tagegeld wird in der Regel telefonisch geordert und schließlich auf ein bestimmtes Bankkonto überwiesen.

Seit einigen Jahren kann nun auch der Privatanleger vom Tagesgeldmarkt profitieren. Um direkt an diesem Markt teilhaben zu können, brauchen Anleger ihr Geld lediglich in einen Geldmarktfonds oder in einem Tagesgeldkonto anzulegen. Die Gelder werden von den Banken dann gesammelt und dem Tagesgeldmarkt zur Verfügung gestellt. Eine andere Bank, die gerade Mittel braucht, hat nun die Möglichkeit, sich dieses Geld kurzfristig "auszuleihen" und bezahlt dafür einen entsprechenden Zins. Diese Zinsen, abzüglich der Bankgebühren, werden dann an den Anleger weitergegeben.

Da die Gelder auf Sparbüchern und vergleichbaren anderen Konten nur der jeweiligen Bank selber, und eben nicht dem Tagesgeldmarkt, zur Verfügung stehen, sind die hier gezahlten Zinssätze im Verhältnis eher schlecht. Während man bei einem Sparbuch i.d.R. lediglich 1% - 2% Zinsen bekommen kann, sind es oftmals beim Tagesgeld 6%. So gut wie jede Bank hat mittlerweile auch ein Tagesgeldkonto im Angebot und versucht auf diese Weise die Kunden dazu zu bringen, ihr Geld von Sparbüchern und vergleichbaren Anlagen abzuziehen und in einem Tagesgeldkonto anzulegen.

Die Verfügbarkeit des Geldes ist durch die Anlage auf einem Tagesgeldkonto in keinster Weise eingeschränkt. Zwar ist es richtig, dass das Geld zwar generell verliehen wird und somit weg ist, durch einen ausreichend hohen Cashflow haben die Banken jedoch die liquiden Mittel, jeden Anleger sofort auszubezahlen. Aufgrund des hohen Konkurrenzdruckes sind die meisten Banken mittlerweile sogar dazu übergegangen, eine unbegrenzte, tägliche Verfügbarkeit des Geldes zu garantieren.

Die Geldanlage in ein Tagesgeldkonto besticht durch viele Vorteile. Man hat eine kostenlose Kontoführung, keine Vorschusszinsen, kann jederzeit über sein Geld verfügen, meistens ist Online Banking möglich, keine Kündigungsfristen und vor allem einen höheren Zinssatz wie beispielsweise bei einem Sparbuch. Trotz der vielen Vorteile gibt es zwischen den einzelnen Anbietern Unterschiede, auf die man achten sollte.

Möchte man ein Tagesgeldkonto eröffnen, überweist man einmalig oder auch kontinuierlich einen Geldbetrag an die Bank auf sein Tagesgeldkonto. Die Eröffnung ist unkompliziert und kann online erfolgen. Das Geld wird nach dem Zinssatz der Bank verzinst, wobei der Zinssatz von Bank zu Bank variieren kann. Um Neukunden zu gewinnen, werben verschiedene Banken mit besonders hohen Zinssätzen in den ersten 6 - 12 Monaten wie beispielsweise die Cortal Consors S.A. mit 6%. Hierbei wird der Zinssatz nach den ersten 6 - 12 Monaten wieder angeglichen. Die Anleger müssen je nach Bank und Angebot bestimmte Kriterien erfüllen und beachten. Ein Zinssatz von 6 % wird oftmals z.B. nur ab einem bestimmten Anlagebetrag, beispielsweise ab 6.000 Euro gewährt. Darauf gilt es u.a. beim Tagesgeldvergleich zu achten.

Bei den verschiedenen Anbietern variieren die Zinssätze so, dass man im Vergleich bei einer Anlage von 10.000 Euro Schwankungen in den einzelnen Zinserträgen im ersten Monat zwischen 20 und 40 Euro und teilweise sogar mehr hat. Daher ist es lohnenswert, sich genau auszurechnen, bei welcher Bank der individuelle Anlagebetrag am besten verzinst wird.

Darauf sollten Sie beim Tagesgeldvergleich achten:

  • Kontoführungsgebühren
  • Die meisten Anbieter berechnen Ihnen keine Kontoführungsgebühren für Ihr Tagesgeldkonto. Darauf sollten Sie bestehen.

  • Laufzeit für die der Zins gewährt wird
  • Viele Angebotszinsen gelten nur für einen bestimmten Zeitraum. Nach Ablauf des Zeitraums gilt oftmals ein geringerer Zinssatz.

  • Zeitpunkt der Zinsfeststellung
  • Um in den Genuss eines Zinses-Zins zu kommen, schauen Sie näher auf den Zeitpunkt der Zinsfestellung und -auszahlung. Üblich sind monatlich, vierteljährlich, jährlich. Je häufiger im Jahr die Verzinsung erfolgt, umso eher profitieren Sie von einer Mehrfachverzinsung.

  • Einstiegshöhe (Mindest-Anlagewert)
  • Viele Tagesgeld - Angebote sind sehr verlockend, allerdings benötigen Sie in einigen Fällen ein Mindestbudget als Kapitalanlage.

  • Einlagebegrenzung (Höhe des Wertes der maximal angelegt werden kann)
  • Die Einlagehöhe ist vielfach begrenzt, so dass Sie nur bis zu einer bestimmten Summe Geld anlegen können.

  • Produkt auch unabhängig bestellbar
  • Sie wollen nur ein Tagesgeldkonto? Dann sollten Sie auch nur eines bekommen. Schauen Sie sich die Vertragsbedingungen genau an. Einige Anbieter knüpfen an die Eröffnung eines Tagegsgeldkontos den Erwerb weiterer Produkte.

  • Unkomplizierte Verwaltung
  • Eigentlich selbstverständlich, aber auch hier gibt es unterschiede. Die Geldanlage in Form eines Tagesgeldkontos ist attraktiv und einfach. Und das sollte die Verwaltung auch sein. Z.B. online oder/und per Telefon.

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